Über Mich

Seit meiner Kindheit interessiere ich mich für Naturwissenschaften und Technik.

Daher war es für mich selbstverständlich, Ingenieur zu werden. Das Wissenschaftliche mit der praktischen Umsetzung zu verbinden hat mir immer Freude bereitet. So war es für mich ganz normal, nach einer gründlichen praktischen Ausbildung und Studium und einer ersten Ingenieursstelle die technische Leitung einer kleinen Firma zu übernehmen, die ich in 35 Jahren als Mitinhaber von kleinsten Anfängen bis zu einem größeren mittelständischen Hightech-Betrieb mit weltweiten Aktivitäten sehr erfolgreich entwickeln und führen konnte. Dabei war für den Erfolg immer die Lösung des Kundenproblems ausschlaggebend und den damit verbunden Lösungskonzepten.

Seit meiner Jugend spiele ich auch Gitarre, insbesondere hat es mir die klassische Gitarre angetan.

Autodidaktisch und erst spät mit professionellem Unterricht habe ich Gitarre spielen gelernt. Die Beschäftigung damit und mit der beständigen Neugierde wie Dinge funktionieren, habe ich mich mit der Klangerzeugung des Instrumentes auseinandergesetzt. Intensive Recherchen, Literaturstudium und Gespräche mit Fachleuten, wie Gitarren gebaut werden , insbesondere klassische Gitarren, haben dazu geführt, dass ich nun als Quereinsteiger mit ganz anderen Augen und Ansätzen als z.B. ein gelernter Zupfinstrumentenbauer, an den Aufbau einer Gitarre herangehe.

Mein Ziel ist die optimale Ausbeute der Schwingungsenergie der Saiten in Klangfarbe und Lautstärke einerseits, beste Bespielbarkeit und Tonreinheit andererseits - eben die Umsetzung der Theorie in die Praxis- um dem Musiker ein Instrument in die Hand zu geben, mit dem er seine Vorstellung und Persönlichkeit leicht und wirkungsvoll zum Ausdruck bringen kann.

Philosophie

Natürlicher Klang

Moderne, künstliche Materialien wie Nomex® oder Carbonfasern haben Einzug in die Konstruktion und den Aufbau der Konzert- und Akkustikgitarren gefunden, um eine höhere Lautstärke, deren Gleichmäßigkeit und Ausgeglichenheit in allen Lagen, schnelles Ansprechen etc. zu erzielen, was auch weitgehend erreicht wurde.

Ein „natürlicher” Klang wird m.E. durch die Verwendung natürlicher Materialien erzeugt. Mein Bestreben ist es, dies oben genannten Eigenschaften eben durch die Verwendung ausschließlich natürlicher Materialien bester Qualität zu erreichen.

Leichte Spielbarkeit, Tonreinheit

Neben der Klangcharakteristik ist die leichte Spielbarkeit eines Instrumentes von besonderer Wichtigkeit. Es soll ein leichtes, kraftschonendes Agieren der linken Hand ermöglichen, ohne den Dynamikbereich der Saiten einzuschränken. Optimal ist ein ergonomisch geformtes Griffbrett, bei dem die Saitenlage so niedrig wie möglich eingestellt ist, ohne dass die Saiten anschlagen und störende Schnarrgeräusche verursachen. Um dies zu erreichen, verwende ich das von Ernst G. Frisch entwickelte Verfahren, das eine optimale Griffbrettform in Verbindung mit einer entsprechenden korrigierten Bundberechnung ermöglicht. Die niedrige Saitenlage in Verbindung mit den korrigierten Bünden ermöglicht eine hohe Tonreinheit auch innerhalb der Oktave im praktisch nicht mehr hörbaren Bereich.